Produkttest: Moleskine macht auch Taschen!

Elina - Sonntag, 21. August 2016

Ich bin ein Gewohnheitstier. Wenn einmal etwas passt, dann bleib ich dabei. Ich bin inzwischen fast komplett auf Birkenstock umgestiegen, meine Spülbürsten hole ich mir von Redecker (#zerowaste) und auch wenn ich kein Apple-Jünger bin, so liebe ich doch mein iPhone und meinen Mac. Sie funktionieren. Immer.

Ich hab mir in den letzten vier Jahren nicht eine neue Tasche zugelegt außer diesen Moleskine Rucksack letzten Sommer:

Und das war es wert! Auch wenn ich mich zunächst daran gewöhnen musste, nun eine Rucksack-Mutti zu sein (vorher hab ich konsequent auf die Handtaschen-Wickeltaschen-Kombi geschwört). Das Beste an dem Rucksack, wie ihr auf dem Bild schön sehen könnt: Er steht. Immer. Er fällt nicht um, er saugt sich nicht mit Regenwasser voll und innen ist auch alles kompakt und sicher vor plötzlichem Wassereinfällen. (Dumm nur wenn von innen etwas ausläuft, und man es nicht merkt, denn das Wasser geht nicht nur nicht rein, sondern auch nicht raus. Der Laptop ist in der abgetrennten Tasche aber bisher immer verschont geblieben!)

Moleskine kann nicht nur schicke Notizbücher

Ich mag Moleskine sehr. Nicht nur, dass ich auf die Notizbücher schwöre, (es gibt zur Zeit noch Game of Thrones, Toy Story und der kleine Prinz Special Editions!), ich benutze den Tages- oder Wochenkalender seit über zehn Jahren.Ich mag keinen Schnickschnack, und deshalb stehe ich auf das schlichte schwarze Design.

Nun wurde ich letztens gebeten, mir die neuen Moleskine Produkte anzugucken: die Lineage Bag Collection und diese Hard Pouches hier. Die übrigens für das Reisen mit Kind sehr zu empfehlen sind. Man kann zum Beispiel eine kleine Pouch mit besonderen Snacks, Stickern und Pixie Büchern befüllen und die nächste Zug- oder Flugreise ist gerettet. Hat super geklappt bei uns. Sie sind wasserdicht, gibt es auch in Knallfarben und halten richtig viel aus. Und auch als Tablet Hülle! (Jetzt brauch ich nur noch ein Tablet...)

Ich selbst durfte mir dann ein Produkt aussuchen, und ich habe mich für die Classic vertikale Weekender-Tasche entschieden.

Es ist quasi die erweiterte Größe des Rucksacks, den ich schon hab und an Tagen zwischen Kita, Meetings an drei verschiedenen Orten, zwischendurch noch in den Drogeriemarkt rennen und rezensierte Bücher zum Fotografieren im Büro abgeben bzw. Bücher aus der Redaktion abholen ist die Tasche perfekt. Denn mein Rucksack ist kein Fass ohne Boden und die Rucksack-Jutebeutel-einschneidende-BH-Träger-Kombination nervt dann auf die Dauer bei über 30° im Berliner Sommer schon schnell. Im Winter ist es gut, dass die Träger wirklich über jeden Mantel passen werden. Und wie immer: der strapazierfähige Boden und gefühlt unkaputtbare Material. Süß find ich ja auch das quasi Mini-Portemonnaie in der Fronttasche. (Wo man zum Beispiel super Visitenkarten aufbewahren kann.)

Und was schleppe ich denn nun den ganzen Tag mit mir herum? Schaut doch mal, das passt alles in die Tasche rein:

#INMYBAG

Hier kommt Pippi, ohne Text, zum immer wieder schnell dem Kind in die Hand drücken. (Gibt es auch mit Michel)

Palatschinken, eine Graphic Novel zum Thema Migration und Vergangenheit und auch Flüchtlingslager, aus einer italienisch-kroatischen Sicht.

Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland? Mega. Muss ich endlich rezensieren.

Shit is Real, noch ein Comic Buch! Schon rezensiert!

Herrn Knigge gefällt das! Meine 10 Learnings dazu sind in Arbeit. Unbedingt verschenkenswert, an alle Menschen, die ihr am liebsten aus dem Internet schmeißen würdet.

Und dann platzt der Kopf, Deutscher Jugendliteraturpreis, unglaublich und auch eher für Erwachsene.

Notizbuchmäßig gehe ich hier zur Zeit fremd, aber das 11 Freunde Notizbuch ist für jeden Fußballfan echt unterhaltsam. (und die witzigen Zitate auf jeder Seite machen noch die langweiligste Lesung erträglich.)

Kalendermäßig auch, aber ich musste einfach den zuckersüßen Organizer von odernichtoderdoch ausprobieren (inzwischen ausverkauft). Presale für die 2017er Version läuft!

Mein Stifte-Etui ist von Sonnenleder.

Ich schwöre auf die Wasserflasche von Dopper!!! (Die Kelchfunktion ist auch für Kinder super, die nicht gut aus der Flasche trinken können.)

Die Überlebensmaßnahmen: Taschentücher, Müsliriegel, Sonnenbrille, Kopfhörer, Ladegeräte, Not-Akkus, Notizzettelchen, Kaugummis, Regenschirm, Handcreme, Sonnencreme und Wickeltasche.

Für Leute die mit Russland nichts am Hut haben: Seit meiner ersten Berlinale weiß ich, dass Suschki (Hefegebäckringe) Leben retten. Sie bröseln nicht, machen satt und können dem Kind als Spielzeug dienen. Wenn es mal wieder seinen Lieblingsgolfball (im Bild) versemmelt hat.

Und zu guter Letzt:

In Mailand hat inzwischen übrigens das Moleskine Café eröffnet. Steht definitiv auf meiner Bucket List!

Illustratoren wie John Alcorn oder Fashiondesignern wie Salvatore Ferragamo sind Teil der ersten Ausstellungen. Ein ganzjähriges Programm aus Talkrunden und Workshops beleben das Moleskine Café.

Dieser Post ist nicht von Moleskine finanziert/bezahlt, sondern inspiriert (Der Rucksack war allerdings ein Geschenk). Elina ist seit ihrem Abitur großer Fan der Marke und wird andauernd gefragt, wo sie denn den geilen Rucksack herhat. Da dachte sie sich, dass es nicht schaden kann, ihren bücherliebenden Menschen mal einen praktischen Rucksack vorzustellen. 

Schlagwörter: Moleskine, Tasche
Inspiration