Wer sich Gedanken um die Umwelt und Nachhaltigkeit macht, stellt früher oder später einige Lebensbereiche um. Der häufigste Tatort: Das Bad. Mikroplastik in unserem Duschgel und Gesichtswaschgel, Verpackungsmüll vom Shampoo und der Zahnpasta, zu viele aggressive Tenside im Waschmittel, wo soll man da nur anfangen? In Facebook-Gruppen zu eben diesem Thema landet die Zahnbürste, ob elektrisch oder Handzahnbürste, als erstes auf der roten Liste. Sie wird ausgetauscht gegen eine Handzahnbürste aus Bambus.

Nun muss ich aber gestehen, dass meine Zähne und ich nicht die einfachste Beziehung haben. Zwar steige ich für längere Reisen, auf denen die Stromversorgung schwierig werden könnte, auf eine Bambuszahnbürste um, ein Dauerzustand ist das für mich aber nie. Zu groß ist die Angst mein ohnehin schon empfindliches Zahnfleisch noch weiter zu reizen oder doch wieder Zahnstein zu bekommen. Meine Schallzahnbürste möchte ich definitiv nicht missen. Was allerdings an Müll entsteht durch die Einweg-Bürstenköpfe, tut mir sehr in der Seele weh.

Nun habe ich aber etwas entdeckt, das genau diese Lücke zwischen nachhaltiger Bambuszahnbürste und sündiger Schallzahnbürste schließt: Be. brush.

Die neuartige, elektrische Zahnbürste ist derzeit nur über Indigogo, also über Crowdfunding erhältlich. Sie kommt ganz ohne Batterie aus, da sie über einen Drehmechanismus im Handstück geladen wird. Die Bürstenköpfe sind biologisch abbaubar. Noch dazu wird alles in den USA produziert, womit keine Ausbeutung armer Länder stattfindet. Geniale Sache und eine echte Innovation!

Noch sind ein paar Zahnbürsten übrig zum Crowdfunding-Preis, also zuschlagen!

Foto: Goodwell Co.